Donnerstag, 9. Juli 2009

Magnificent

Grossartig war es! Einfach grossartig! Was für eine Show! Gestern waren wir beim zweiten Mailand Konzert von U2. Nachdem in der diesjährigen Tour kein Konzert in der Schweiz auf dem Programm stand, haben wir uns eben das Meazza Stadion in Mailand ausgeguckt (wer erinnert sich nicht an das WM Achtelfinale 1990 gegen die Holländer). Nach knapp 3.5h Fahrt hatten wir das Ziel erreicht. Von weitem wirkt das Stadion noch klein. Sobald man jedoch drin ist, bekommt man eine Idee davon, wie das bei den Römern im Kolosseum gewesen sein muss. 90000 Zuschauer, steil aufragende Ränge, eine kühne Konstruktion aus Beton und Stahl. Dazu strahlender Sonnenschein und auch am Abend noch beeindruckende 28 Grad. In der Mitte eine schier unglaubliche Bühne, irgendeine Mischung aus Raumschiff und Krake. Schon einige Zeit vor Konzertbeginn schwappte die "La Ola" durch das Stadion. Kurz nach 21 Uhr geht es dann los. Die Band beginnt mit einigen Songs aus ihrem neuen Album. Bereits beim dritten Songs springt vor uns eine Italienierin auf und fängt wie angestochen an ekstatisch zu tanzen. Im weiteren Verlauf kommen dann die grossen Klassiker wie "Beautiful Day", "Vertigo", "Pride", "Sunday Bloody Sunday", "I still haven't found", "Streets" (in Rot!), "With Or Without You" oder "One". Aber auch Raritäten wurden gespielt: "The Unforgettable Fire", "Electrical Storm" oder "Ultraviolet" hört man nicht alle Tage auf einem U2 Konzert. Dazwischen immer wieder Songs vom neuen Album, die wirklich klasse sind. Fast zweieinhalb Stunden später ist dann Schluss. Eine unglaubliche Show geht zu Ende, deren Eindrücke erst einmal verdaut werden müssen. Während auf dem Weg zum Hotel die Ohren noch ein bisschen taub sind, beginnt am anderen Morgen schon die Vorfreude auf das nächste Konzert: 2010, 2013 oder wann auch immer ...

P.S. Bilder gibt es in der Galerie ...

Montag, 6. Juli 2009

Endlich Ferien ...

Endlich sind die Ferien da. Seit heute Nachmittag ist die geschäftliche Mailbox geschlossen. Wie jedes Jahr ist pünktlich zum Ferienstart hier das schlechte Wetter einegtroffen. Während es die letzten Tage vor Hitze kaum auszuhalten war, regnet es seit heute Nacht. Immerhin ist heute Abend noch einmal die Sonne rausgekommen, so dass ich kurzerhand die Laufschuhe geschnürt habe und noch einmal eine Runde joggen gegangen bin. Wer weiss, wann es die nächste Gelegenheit dazu gibt. Am Mittwoch kommt dann der erste grössere Ausflug: U2 geben ein Konzert in Mailand und wir sind dabei. Zum ersten Mal im Giuseppe Meazza Stadion und dann gleich beinem Konzert. Aller Wahrscheinlichkeit nach werden wir nicht alleine dort sein. 95000 Zuschauer gehen rein und so wie es aussieht wird es voll sein. Ich bin jedenfalls schon einmal mächtig gespannt auf das Konzert und berichte dann, wenn wir wieder zurück sind.

Freitag, 1. Mai 2009

Frühjahrsmüdigkeit

Der April ist vorüber. Das Frühjahr ist angekommen. Die Sonne scheint. Da wird man dann doch gelegentlich etwas müde. So auch Moritz. Bei der Durchsicht der Fotos aus dem Monat April habe ich festgestellt, dass es Moritz fast nur in Schlafposition gibt. Hat vermutlich dann doch was mit der Jahreszeit zu tun. Die neuen Fotos sind wie immer in der Galerie abgelegt. Viel Spass beim Moritz-beim-Schlafen-Gucken.

Donnerstag, 19. März 2009

Wenn das mal kein Berater wird ...

Jetzt ist er kaum zwei Monate auf der Welt und schon fängt er an fast wie ein Berater seine Umwelt zuzutexten. Insbesondere umittelbar nach einer Mahlzeit läuft unser kleiner Moritz zu Höchstform auf. Wir verstehen zwar irgendwie einander noch nicht so richtig, aber das ist nicht weiters tragisch, schliesslich erlebt der Papa ja auch tagtäglich in seinem Beruf, dass Menschen, die schon viele, viele Jahre älter sind, dieses Problem immer noch haben.

Sonntag, 15. März 2009

Mit dem Lächeln geht die Sonne auf

Hui, die Zeit vergeht und es ist schon März geworden! Das miese Wetter konnte einen da bisher aber auch ganz schön täuschen. Aber inzwischen ist es wärmer - Moritz muss nicht mehr in den Schneeanzug gewurschtelt werden (um die Mütze kommt er dennoch nicht herum) - und es hat sich auch wieder einiges getan. So haben wir uns ans Baden gewöhnt und finden das auch meistens ganz behaglich. Die Welt um uns wird grösser und beweglicher - vor allem Musik ist sehr interessant. Und das können wir inzwischen auch mit einem Lächeln unterstreichen. Besonders die Mama wird so manchmal für ihre nächtlichen Einsätze belohnt. Und wenn Moritz gut gelaunt ist, erzählt er auch schon mal, was er so geträumt hat oder gerade gesehen: oii, ngong, eii, ongong, hü. War ja auch ganz schön aufregend, oder?

Samstag, 7. Februar 2009

Schenken wir der Welt einen kurzen Augenblick

Man muss sich schon gut überlegen, ob man mal einfach so guckt, was so um einen rum passiert...

Donnerstag, 5. Februar 2009

Das schönste Baby der Welt – und noch ein paar Klischees

Am 17. Januar 2009 war es soweit: Nicht unerwartet, jedoch ein bisschen schneller als gedacht wurde das schönste Baby der Welt geboren. Diese Einschätzung können sicher alle Neu-Eltern bestätigen, deren Kinder berechtigterweise auch die schönsten sind. Und jetzt ist er da: Moritz Jonathan, um den sich erst mal alles drehen wird wie um einen besonders schönen Fixstern. Momentan bestimmt er vor allem die Mama, die sich das auch (noch) gerne gefallen lässt. Aber auch der Papa schaut ganz verliebt und tanzt den kleinen Mann geduldig in den Schlaf. Dem Alltag nähern wir uns nur ganz langsam und das ist auch gut so. So kann man sich ganz in Ruhe auf das kleine Wunder einstellen, auf das man 9 Monate gewartet hat, sich vorbereitet und wovon man dann doch so überwältigt ist. Und aus der allgemeinen Theorie entsteht die ganz individuelle Praxis. So lernen sowohl Klein-Moritz als auch seine Eltern, was wie am besten funktioniert.

Das Geburtserlebnis ist wirklich überwältigend - auch ein erfülltes Klischee - und die Schmerzerinnerung selbst verzieht sich in einen hinteren Winkel des Gedächtnisses. So gut überstanden habe ich dieses Erlebnis auch, weil ich einen wunderbaren Geburtshelfer an meiner Seite hatte, der genauso übernächtigt mir jeden Moment beigestanden hat und während meiner Nachsorge schon die ersten wichtigen Bande zu seinem Sohn geknüpft hat.